Ein Hauch von Melancholie

Heute Mittag habe ich einen Spaziergang durch den Hafen von Wismar gemacht – begleitet von einem Gefühl für die Details, die oft übersehen werden.

Ein rostiger Poller am Kai. Er ist ein stiller Zeuge der vergangenen Jahrzehnte, gezeichnet von Wind, Wasser und Zeit.

Ein Blick entlang der Uferpromenade. Die Weite des Wassers und die Linienführung ziehen den Betrachter in die Ferne. Genau solche Motive erinnern mich daran, wie viel Ruhe in der Einfachheit liegt.

Die beiden mächtigen Hafenkräne, die sich gegen den Himmel abheben. Diese stählernen Giganten wirken fast wie moderne Skulpturen. Sie sind nicht nur Werkzeuge des Hafens, sondern auch Symbole des Lebens und der Arbeit am Wasser – und für mich eine Quelle ästhetischer Faszination.

Schließlich ein kleiner, verlassener Stuhl am Bahnhof, ganz unerwartet. Er scheint fehl am Platz und dennoch perfekt. Woher kommt er? Was hat ihn dorthin gebracht? Ein stilles Rätsel in der Szenerie, das zum Nachdenken einlädt.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert