Das Porträt der Soldatin steht stellvertretend für all jene Menschen, die in Kriege hineingezogen werden — oft ohne echte Wahl, aber mit unwiderruflichen Folgen. Ihr Blick erinnert daran, dass hinter jedem Konflikt keine abstrakten Strategien stehen, sondern reale Leben.
Das Bild konfrontiert mit der bitteren Wahrheit: Krieg zerstört nicht nur Landschaften und Städte, sondern auch Identität, Zukunft und Menschlichkeit. Es bleibt keine klare Linie, kein Sinn, kein Sieg — nur Verlust.
„War“ ist eine stille Anklage gegen die Gewalt unserer Zeit und eine Einladung, die vermeintliche Normalität des Krieges zu hinterfragen.

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