Dokumentationszentrum Schwerin

Im Jahr 1998 beschloss die damalige Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern in der ehemaligen MfS – Untersuchungshaftanstalt Schwerin einen Gedenkort einzurichten. Als eine Einrichtung der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern wurde am 6. Juni 2001 das „Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland“ eröffnet. Die wechselvolle Wirkungsgeschichte des 1916 errichteten Schweriner Gerichts- und Gefängniskomplexes wird in einer dreiteiligen Dauerausstellung gezeigt. In deren Mittelpunkt stehen Schicksale der Häftlinge, die während der Zeit des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur aus politischen Gründen verfolgt, inhaftiert und verurteilt wurden.

Im Rahmen einer Veranstaltung mit der Instagram Gruppe ig_schwerin hatte ich außerhalb der Öffnungszeiten Gelegenheit die Räumlichkeiten zu fotografieren. Das ging tief. Es beschleicht einem ein unheimlich bedrückendes Gefühl an diesem geschichtsträchtigen Ort. Gänsehaut wo immer man sich befindet.