Fotografie begleitet mich seit über vier Jahrzehnten. Sie hat mich gelehrt, langsamer zu werden. Genauer hinzusehen. Und aufmerksam für die kleinen Dinge zu bleiben, die im Alltag oft unbeachtet bleiben. Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich die Fotografie bis heute fasziniert. Sie verändert nicht die Welt. Sie verändert unseren Blick auf sie.
Auch außerhalb meiner Arbeit suche ich immer wieder nach neuen Perspektiven. Ich entdecke gerne Orte, beobachte Licht und Stimmungen oder nehme mir Zeit, scheinbar Alltägliches neu wahrzunehmen. Viele meiner fotografischen Projekte entstehen nicht aus einem Auftrag, sondern aus Neugier – aus dem Wunsch, Zusammenhänge zu erkennen und Geschichten sichtbar zu machen.
Mich interessieren Menschen, ihre Lebenswege und die Orte, die sie prägen. Ebenso faszinieren mich Architektur, Landschaften und die stille Wirkung von Licht, Formen und Strukturen. Oft sind es gerade diese unscheinbaren Details, die den größten Eindruck hinterlassen.
Neben der Fotografie beschäftigen mich Themen wie Kommunikation, Unternehmenskultur und die Frage, wie Identität sichtbar wird. Diese Interessen fließen ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein und prägen meinen Blick auf jedes neue Projekt. Vielleicht verbindet all diese Themen eine gemeinsame Haltung:
Ich glaube, dass das Besondere oft nicht gesucht werden muss. Es ist bereits da. Man muss nur bereit sein, genauer hinzusehen. Diese Überzeugung begleitet mich – mit der Kamera ebenso wie im täglichen Leben.